29. Januar 2014

Nein, nein, nein..

Ich bin eindeutig kein Mensch zum krank sein. Ich bin lieber fit und kann einfach so entscheiden was ich will, ohne darüber nachzudenken ob es meinem Körper dann schlechter gehen könnte wegen diesem und jenem, grrr. Will nicht mehr! Will nicht mehr!!

25. Oktober 2013

Voll vermasselt..

Ich habe als Freundin versagt. Ich habe als deine Freundin versagt, als deine damalige beste Freundin. Ich habe ein großes Versprechen gebrochen - immer für dich da zu sein und dich nicht alleine zu lassen. Ich habe einen wunderbaren Menschen aus den Augen verloren und es war meine eigene Schuld. Ich bin nicht mal sicher, ob du das hier je lesen wirst, aber eins ist klar: es tut mir von Herzen leid. Ich kann nichts mehr rückgängig machen und das würde wahrscheinlich auch nichts ändern. Ich habe einen Fehler gemacht und hätte gerne die Gelegenheit ihn auf irgendeine Weise wieder gut zu machen. Ich vermisse dich.. 

24. März 2013

Man lernt nie aus..

Vor drei Jahren noch kannte ich viele Leute, meine "Freunde", wusste über die meisten nur wenig und lebte, so im Nachhinein betrachtet, mit der Angst vor Verlusten. Durch Entscheidungen, die ich getroffen habe und durch bestimmte Wege, die ich gehen wollte und gegangen bin, habe ich den Kontakt zu denen abgebrochen, von denen ich eigentlich nichts wusste und zwischen uns nicht mehr außer einem 'Hallo!' oder ein 'Tschüss!' zu hören war, und änderte somit mein Leben. Mein Umfeld besteht nun aus Menschen, die mir etwas bedeuten. Menschen mit denen ich gerne meine Zeit verbringe, weil ich mit ihnen stundenlang reden kann. Menschen, denen ich gerne zuhören, wenn sie von ihren Problemen erzählen und denen ich nur all zu gerne helfe und einfach für sie da bin. Auch wenn mein Freundeskreis kleiner geworden ist, das Wissen über ihn ist dabei gewachsen, während ich zunehmend an Sicherheit gewonnen habe, dass ich nicht allein bin.


Was ist mit all dem zu sagen versuche ist eigentlich folgendes:
Ja, mein Freundeskreis ist nicht mehr riesig und nein, ich kenne nicht mehr jeden zweiten, der mir über den Weg läuft, aber dafür habe ich eine beste Freundin beispielsweise, deren Name sich nicht alle paar Tage ändert. Ich habe täglich nur die Menschen um mich von denen ich weiß, woran ich bin. Ich verbringe meine Zeit nicht sinnlos damit, Leuten hinterher zu rennen, die mich nicht eines Blickes würdigen. Ich habe gelernt, dass weniger eben manchmal wirklich mehr ist - Lieber weniger Freunde und dafür welche, denen ich vertrauen kann, als umgekehrt. 

Ich bin glücklich mit meinem Leben und um nichts in der Welt will ich es nochmal ändern!


19. November 2012

Zeiten ändern dich

16 Jahre Leben. 16 Jahre Träumen. 16 Jahre Fühlen. 16 Jahre Freude oder Leid erleben.
Nach so einer doch recht langen Zeit, fängt man an sich über vieles Gedanken zu machen. Man denkt an Dinge, die passiert sind, Gefühle, die es einmal gab, Vertrauen, was verloren ging oder Menschen, die in der Vergangenheit geblieben sind. Und auch wenn es Momente gab, die wir damals lieber gar nicht erlebt hätten, gehören zu unserer Geschichte.

Ich selbst bin ein Mensch, der viel erlebt hat, von Geschehnissen geprägt wurde und an manchen Tagen der Verzweiflung näher war als meinem eigenen Verstand, aber ich war auch immer ein Mensch, der es sich nicht nehmen lassen hat, auch in den schlimmsten Situationen einen Weg zu finden, um zu lachen. Ich habe versucht in den Dingen immer irgendwie etwas Positives zu finden, manchmal hat es geklappt und manchmal eben auch nicht, aber ich kann sagen, dass ich es wenigstens immer versucht habe. 

Früher war ich ein Mädchen, was immer als 'unverletzlich' bezeichnet wurde. Ich war eben groß und nicht so eine Zimperlotte wie all die anderen, aber es war nicht einfach das zu verbergen, was andere offen zeigten. Ich wollte nicht als verwundbar dastehen, weil ich wusste, es könnte zur Schwäche werden, und Schwächen zu zeigen, war oft schlecht. Also blieb ich die Standhafte und Starke für all die, die jemanden brauchten, obwohl ich still und heimlich genauso jemanden hätte gebrauchen können. 

Die Jahre vergingen fast wie im Flug. Ich bin immer noch das selbe Mädchen, nur größer, älter, reifer, aber genauso verträumt wie damals. Innerlich aber habe ich mich verändert. Verändert zu einer jungen Frau oder zu einem Mädchen, was mal eine werden will, und habe ähnliche Ansichten wie als kleines Kind. Ich denke immer noch, dass es an Dingen immer auch etwas Positives gibt, lache so oft es geht, weil ich weiß, dass es gut tut, und versuche immer noch für die dazu sein, die es alleine nicht schaffen. Ich bin immer noch für die Leute da, die scheinbar zu schwach sind, um die Dinge allein durch zustehen, aber hab auch einiges über mich gelernt. 

Seit dem ich euch an meiner Seite weiß, habe ich das Gefühl verwundbar zu sein, verwunderbarer als ich es davor jemals war, und gleichzeitig weiß ich aber auch, dass diese Verwundbarkeit von euch nicht ausgenutzt wird und ich keine Angst haben muss, verletzt zu werden. Ich kann mir sicher sein, dass ihr mir nicht weh tun wollt, auch wenn ihr die Macht dazu besitzt mich vollkommen aus den Bahnen zu werfen. Diese Sicherheit zu besitzen, diesen Rückhalt, das sind Sachen, die mir zeigen wie sehr ich euch vertraue und wir sehr ihr mir anscheinend vertraut. Ich weiß nun, dass es nicht immer schlecht ist verletzlich zu sein, und dass eben auch das eine gute Seite hat.

Ich liebe Euch von ganzem Herzen!
Lisa und Sebastian